Finanzierung: Hin zu einer Angleichung europäischer und nationaler Fördermittel?

KonferenzFinanzierung des Übergangs

24.06.2026 | 14:00 Uhr - 15:00 Uhr | Amphitheater

Information

Neuer EU-Haushalt: Was bedeutet das für unsere Gebiete, die sich der Dekarbonisierung verschrieben haben?
Im Jahr 2022 wählte die Europäische Union im Rahmen ihrer Mission „100 klimaneutrale und intelligente Städte bis 2030“ 112 Gemeinden in 27 EU-Mitgliedstaaten und assoziierten Ländern aus.
Neun französische Gemeinden (die Metropolregionen Angers Loire, Bordeaux, Dijon, Nantes und Grenoble-Alpes, die Stadtgemeinde Dünkirchen sowie die Städte Lyon, Marseille und Paris), die die größte nationale Delegation darstellen, wurden ausgewählt, um als Vorbilder für neue Regierungsmodelle und Lösungen zu dienen und alle europäischen Gemeinden zu inspirieren.
In den Jahren 2024 und 2025 erhielten diese neun französischen Kommunen von der Europäischen Kommission das Label „EU-Mission“, das die Stärke ihrer Klimastrategien unterstreicht. Im Rahmen der Entwicklung ihrer „Städtischen Klimaverträge“ schufen sie neue Modelle zur Einbindung ihrer Interessengruppen, Maßnahmenportfolios zur Ermöglichung systemischer Veränderungen sowie Investitionspläne. Dabei profitierten sie von vielfältiger Unterstützung (technische Expertise, finanzielle Hilfen, Ausschreibungen für innovative Projekte). Zahlreiche Erkenntnisse, die sich auf den französischen Kontext übertragen lassen, werden in dieser Plenarsitzung vorgestellt.
Die „Klimastadtverträge“ verdeutlichen die Finanzierungslücke zwischen aktuellem Bedarf und verfügbaren Ressourcen. Die Klimainvestitionen französischer Kommunen, die jahrelang gestiegen sind, verlangsamen sich angesichts sinkender staatlicher Unterstützung und eines weniger günstigen Wirtschaftsklimas.
Kann der neue EU-Haushalt 2028–2034 eine Chance bieten, die europäische, nationale und lokale Finanzierung aufeinander abzustimmen? Welche Mechanismen können die Finanzierung der Klimastrategien der Kommunen gewährleisten? Bedeutet die Abschaffung der Kohäsionsfonds das Ende der EU-Förderung für Kommunen?
Die Referenten werden ihre Einschätzungen dazu abgeben, wie sich der neue europäische Haushalt auf den französischen Kontext auswirken wird.
Sprecher:
  • Thomas OSDOBA, Direktor des Programms „Net Zero Cities“
  • Weitere Angaben werden noch bestätigt.
Moderatorin: Claire Roumet, Generaldelegierte von Energy Cities

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