Energieerzeugung, Parken, Fortbewegung: Das Parkhaus Zénith im Dienste der ökologischen Transformation

Besichtigung vor OrtWohn- und Geschäftsgebäude

25.06.2026 | 14:30 Uhr - 15:30 Uhr | Fahren Sie direkt mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Veranstaltungsort.

Energieerzeugung, Parken, Fortbewegung: Das Parkhaus Zénith im Dienste der ökologischen Transformation

Information

Dijon Métropole verfolgt seit mehreren Jahren eine ambitionierte Strategie zur Beschleunigung der Dekarbonisierung der Region. Mobilität ist einer der wichtigsten Treiber dieses Wandels, insbesondere in einer Metropole, in der die Verkehrsströme im Zusammenhang mit wichtigen Einrichtungen und kulturellen Veranstaltungen erheblich sind.
Dieser Besuch bietet die Gelegenheit, die Projekte rund um das Konzerthaus Zénith in Dijon und dessen Parkplatz kennenzulernen , die in enger Zusammenarbeit mit lokalen Partnern und den städtischen Betrieben durchgeführt werden. Ziel dieser Initiativen ist es, die Mobilitätsinfrastruktur durch einen umfassenden Ansatz neu zu denken: lokale Energieerzeugung, gemeinschaftlicher Eigenverbrauch und optimiertes Parkflussmanagement.
Der Parkplatz des Zénith ist ein Beispiel für diesen Ansatz. Zeitgemäße Stadtplanung darf sich nicht länger auf eine einzige Funktion beschränken: Jeder Raum muss ökologische Leistungsfähigkeit und Dienstleistungen für die Bewohner in einem systemischen Rahmen vereinen. Das entwickelte Projekt integriert die Photovoltaik-Produktion und den Eigenverbrauch von Energie zur Stromversorgung der Mobilitätsinfrastruktur (Straßenbahn), ein integriertes Regenwassermanagement und die Koordination der Verkehrsströme. Diese Experimente haben auch zu Änderungen im nationalen Rechtsrahmen beigetragen, insbesondere im Hinblick auf Flächen für den gemeinschaftlichen Eigenverbrauch.
Neben der Energieerzeugung zielt die Neugestaltung des Parkplatzes darauf ab, das Verkehrsflussmanagement zu verbessern und seine Rolle als Park-and-Ride-Anlage zu stärken, während gleichzeitig Merkmale integriert werden, die die Bodendurchlässigkeit und eine bessere Übersichtlichkeit der Flächen fördern.
Der Besuch bietet Ihnen außerdem die Möglichkeit, den Zenith von Dijon zu entdecken, eine bedeutende Einrichtung in der Metropole, die jährlich fast 388.000 Besucher empfängt und Mobilitätsströme im Ausmaß einer größeren Region erzeugt.
Da 88 % der Autofahrer Pkw nutzen, gilt der Transport von Zuschauern im Allgemeinen als größte Emissionsquelle in der CO2-Bilanz von Veranstaltungsorten.
Die S.Pass-Gruppe und das Zénith de Dijon wollten daher gemeinsam mit der Métropole de Dijon ein ambitioniertes CSR-Projekt starten, das darauf abzielt, die gemeinsame und aktive Mobilität der Zuschauer zu fördern.
Um dies zu erreichen, konnte das Zénith in Dijon auf ein besonders gut ausgebautes Nahverkehrsnetz zurückgreifen, mit einer eigens zum Veranstaltungsort führenden Straßenbahnhaltestelle. In Zusammenarbeit mit Keolis, dem Betreiber des DIVIA-Netzes, wurde ein besonderes Kundenerlebnis geschaffen: Keolis stimmt Taktung und Fahrpläne systematisch auf die Spielzeiten im Zénith ab, die Fahrpläne hängen im Zénith aus und Inhaber eines DIVIA-Passes erhalten bevorzugten Zugang.
Um die aktive Mobilität hervorzuheben, wurde außerdem eine „Radroute“ entworfen, die durch einen Radweg zwischen dem Zenith und dem Stadtzentrum ermöglicht wird: s.pass investiert in die Installation einer sicheren Fahrradabstellanlage vor dem Zenith, Radsport-Zuschauer genießen bei Vorlage ihres Helms privilegierten Zugang, und es gibt eine Aufbewahrungsmöglichkeit für Helme, Batterien und andere persönliche Gegenstände.
Ein spezieller Busdienst, Eventshuttle, wird an bestimmten Tagen ebenfalls getestet, um den Zuschauern einen Transportservice auf Abruf anzubieten.
Generell setzt das Zenith-Team gezielte Kommunikationsmethoden ein, um das Verkehrsnetz der Metropole und der Region hervorzuheben und dazu beizutragen, die Mobilitätsgewohnheiten seiner Zuschauer zu ändern: Hervorhebung von „Mobilitäten“ auf der Website, ein Videofilm, der der Nutzung des Fahrrads gewidmet ist, ein „Mobilitäten“-Kit für Produktionen sowie systematische Kommunikationsaktionen mit der Öffentlichkeit.
Dieser Besuch veranschaulicht, wie eine Kultureinrichtung und ihre Parkinfrastruktur zu einem konkreten Labor für die Energiewende und die dekarbonisierte Mobilität werden können.


ACHTUNG: Treffpunkt ist um 9:00 Uhr im Zenith, Rue Colchide.

ANFAHRT MIT DER STRAßENBAHN: Haltestelle " Zénith " der Linie T2.

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